Hinweis auf die ‘Merseburger Erklärung’

Der Sekundarschullehrerverband Sachsen-Anhalt e.V. formuliert in der “Merseburger Erklärung” die Grundsätze der weiteren Verbandsarbeit und spricht sich gegen Verschlechterungen der pädagogischen Rahmenbedingungen an den Sekundarschulen und Einheitsschulkonzepten aus. Die gesamte Erklärung können Sie hier lesen (Link zum PDF-Dokument)

Blick über die Landesgrenze

Ab dem Schuljahr 2015/16 soll in Baden-Württemberg das Schulgesetz geändert und mit der Umsetzung von Inklusion begonnen werden.

Elternbeiräte von 46 Sprachheilschulen haben in diesem Zusammenhang eine Resolution gegen die Schließung von Schulen verfasst. Darauf weist die Landegruppe Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) auf ihrer Homepage hin.

Die Resolution können Sie hier lesen (PDF-Dokument).

Reaktionen

Erstaunlich zahlreich haben Lehrerinnen und Lehrer auf das Interview mit dem Kultusminister reagiert und berichten über unterschiedliche Erfahrungen. Ein Problem sind demnach die fehlenden Weiterbildungsangebote.

Zum Beitrag in der Onlineausgabe der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.02.2013

Exkurs
Berufsbegleitende Weiterbildungen (mit Abschluss!) für Lehrerinnen und Lehrer gab es an der Uni Halle z.B. für Sprachbehindertenpädagogik. Der letzte Studiengang ‘Sprache’ lief von 2004 bis 2007, der Abschluß war ‘Sonderpädagoge Sprachbehindertenpädagogik’. Danach stoppte das Kultusministerium die Finanzierung, die Angebote mussten eingestellt werden. Den Beiträgen der Lehrerinnen und Lehrer ist zu entnehmen, dass es durchaus Weiterbildungs-Bedarf gibt.
Es könnte sofort wieder losgehen, wenn wieder Mittel dafür da wären.

wir lesen überrascht: Konzept für Inklusion in Sachsen-Anhalt liegt vor

“Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) hat die Lehrer zu mehr Engagement beim gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Schüler aufgefordert. …
Dorgerloh, der derzeit auch Vorsitzender der Kultusministerkonferenz der Länder ist, sagte in einem MZ-Gespräch, dass es in Sachsen-Anhalt lange kein Konzept für die Inklusion gegeben habe. Nach Gesprächen mit vielen Verbänden liege dies nun vor. ”
(Mitteldeutsche Zeitung, 18.02.2013)

Auf den Internet-Seiten des Kultusminiseriums war das Inklusions-Konzept heute vormittag nicht zu finden.

Zum ganzen Artikel und den Leserkommentaren

EDIT: Auf wiederholte Anfrage teilte das Kultusministerium am 07. März 2013 einen Link zum Inklusionskonzept mit.

 

wir lesen: Schließung von Grundschulen in Sachsen-Anhalt?

“… in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Bullerjahn die Schließung von 163 Grundschulen vorschlägt, weil in ihnen weniger als 80 Schüler lernen. (Mittedeutsche Zeitung, 19.11.12)

Abgesehen von den im Beitrag genannten Argumenten würden mit Blick auf die Inklusion – für die kleine Klassen und Wohnortnähe wünschenswert sind – förderliche Strukturen zerstört.

Zum ganzen Artikel